Wahlprogramm
Wohnstadt
Zukunftsstadt
Arbeitsstadt
Mitmachstadt
Wohlfühlstadt

Wahlprogramm für die OB-Wahl in Dortmund 2020

Dortmund. Zukunft. Gestalten.

Das Dortmund Programm 2020 – 2025 vom Team Andreas Hollstein und der CDU Dortmund beschreibt unsere Ideen für die Zukunft unserer Stadt. Dabei sehen wir Dortmund
  • als Stadt, in der Chancen Realität werden,
  • als Stadt, auf die wir stolz sein können,
  • als Stadt, in der wir gemeinsam die Zukunft gestalten.

Wohnstadt

Dortmund ist eine wachsende Stadt. Immer mehr Menschen wollen Dortmunderinnen und Dortmunder werden. Diese positive Entwicklung bietet großartige Chancen für unsere Stadt, aber stellt uns auch vor große Herausforderungen.Genug bezahlbaren Wohnraum, gute und ausreichende KITA-Plätze und ein vielfältiges und attraktives Sport- und Freizeitangebot. Wir entwickeln Dortmund zur Wohnstadt. Wie?

  • 2500 neue Wohnungen pro Jahr bis 2025
  • Steigerung der Eigentumsquote auf 30 Prozent bis 2030
  • Einrichtung einer Plattform zum Wohnungstausch, über die zu große Wohnungen und Häuser von Senioreninnen und Senioren gegen zu kleine Wohnungen von Familien getauscht werden können
  • Vorrangige Planung von Baugebieten in Nähe des ÖPNV/SPNV, Anbindung an Radwegenetz und Ausbau der Ladeinfrastruktur in Wohngebieten
  • Kontinuierliche Ausbau aller Angebote der Kinderbetreuung und Weiterentwicklung der KITAs zu Familienzentren
  • Flexibilisierung der Öffnungszeiten und Ausrichtungen der KITAs entsprechend der Bedürfnisse der Eltern und Kindern
  • Erhalt von Qualität und Vielfalt der Kultur in Dortmund und Stärkung der regionalen Kooperation
  • Weitere Instandsetzung der bestehenden Sportanlagen mitsamt der notwendigen Infrastruktur

Zukunftsstadt

Wie viele andere Metropolen auch, stehen auch wir vor großen Herausforderungen in Sachen Mobilität und Umwelt. Mir liegen alle Menschen, egal ob sie zu Fuß, mit Bus oder Bahn, auf dem Rad oder im Auto unterwegs sind, am Herzen. Dabei ist mir die vernetzte Mobilität ein wichtiges Anliegen: Es muss z.B. heißen „ÖPNV und Auto“ statt „entweder oder“. So können wir gleichzeitig schnell und nachhaltig unterwegs sein, denn innovative und emissionsarme Lösungen sind die Zukunft. Wir entwickeln Dortmund zur Zukunftsstadt. Wie?

  • Barrierefreier ÖPNV bis 2023
  • Leistungsfähiger und attraktiver ÖPNV durch übersichtliches Tarifsystem und sinnvollen Ausbaumaßnahmen
  • Mehr und sichere Radwege in der ganzen Stadt
  • Bessere Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer, z.B. Fahrradparkhäuser, Bike+Ride-Anlagen
  • Ein Park- und Ride Ring um Dortmund, damit mehr Menschen vom Auto auf den ÖPNV umsteigen können.
  • Förderung alternativer Antriebsformen und Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, z.B. E-Ladestationen
  • Mehr Kreisverkehre
  • Erhalt und Weiterentwicklung von Parkanlagen sowie eine „grüne Achse“ von Nord nach Süd
  • Mehr Förderung von Fassaden-und Dachbegrünung, Urban-Gardening, Photovoltaik-und Solaranlagen und klimaneutraler Neubaugebiete

Arbeitsstadt

Die Dortmunder Arbeits- und Wirtschaftswelt hat sich immer wieder gewandelt. Wo früher Stahl, Bier und Kohle unsere Stadt geprägt haben, bestimmen heute Dienstleistungen, Wissenschaft und neue Technologie das Bild unserer Stadt, die sich zu einer prosperierenden Wirtschaftsmetropole in NRW entwickelt hat. Diese Entwicklung und Stärke müssen wir – gerade aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie - erhalten. Dortmund hat das Potential zur Werkbank 4.0 Wir entwickeln Dortmund zur Arbeitsstadt. Wie?

  • Transparente und strikte Inventur der Flächenpotentiale
  • Zeitnahe Genehmigungen und Umsetzungen als sog. „One-Stop-Shop-Lösungen“
  • Hafen als Industriestandort, größten Kanalhafen Europas und größtes Industriegebiet der Stadt prosperierend weiterentwickeln
  • Mehr interkommunale und regionale Zusammenarbeit angesichts weniger zur Verfügung stehender Flächen
  • Aktiveres Engagement seitens der Stadt bei der Schaffung von Büroflächen
  • Beschleunigter Breitbandausbau und Schaffung von Datenautobahnen
  • Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur für Gründerinnen und Gründer (z.B. für Studentinnen und Studenten oder beim Zugang zu Risikokapital)
  • Bündelung und Ansiedlung der Fachhochschule auf der ehem. HSP-Fläche und Entwicklung des Smart-Rhino-Campus zum Leuchtturm für Wissenschaft und Forschung

Mitmachstadt

Dortmund lebt von den Dortmunderinnen und Dortmundern. Das vielfältige Engagement vor Ort in den Stadtteilen und Stadtbezirken macht unsere Stadt aus. Diesen Einsatz und diese Leidenschaft zu erhalten und zu fördern liegt mir ganz besonders am Herzen. Daher möchte ich die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürgern stärken. Bürgermitwirkung beginnt nicht im Rathaus, sondern in den Stadtteilen und Stadtbezirken. Gemeinsam mit einer bürgerfreundlichen und serviceorientierten Verwaltung bringen wir unsere Stadt voran. Wir entwickeln Dortmund zur Mitmachstadt. Wie?

  • Digitale Angebote der Stadtverwaltung und städtischer Unternehmen ausbauen
  • Stärkung der Stadtverwaltung und städtischer Unternehmen als attraktive, moderne und zukunftsfeste Arbeitgeber
  • Keine Privatisierung städtischer Unternehmen
  • Keine betriebsbedingten Kündigungen in der Stadtverwaltung und bei den städtischen Unternehmen
  • Entwicklung von Informationssystemen zur besseren Bürgermitwirkung
  • Einführung einer „Senioren-App“, für einen erleichterten Zugang zu Themen wie Versorgung, Betreuung, Prävention, etc.
  • Einführung eines „Dortmunder Sozialverzeichnisses“ mit allen Informationen zu Angeboten im sozialen Sektor als Open-Data-Plattform und App
  • Schaffen der Stelle eines Einsamkeits-Beauftragten

Wohlfühlstadt

Toleranz, Weltoffenheit und Vielfalt. Diese Dinge liebe ich an Dortmund. Ich möchte, dass auch weiterhin die Dortmunderinnen und Dortmunder friedlich miteinander in unserer Stadt leben. Jede und jeder soll sich hier wohlfühlen, egal woran man glaubt, woher man kommt oder wen man liebt. Wohlfühlen in Dortmund muss zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich sein. Wir entwickeln Dortmund zur Wohlfühlstadt für alle. Wie?

  • Alle offenen Stellen in der Ordnungsverwaltung besetzen und das Stellenkontingent darüber hinaus erhöhen
  • Die Sicherheitspartnerschaft zwischen Polizei und Stadt unterstützen und weitervorantreiben v.a. im Bereich der digitalen Zusammenarbeit
  • Konsequentes Vorgehen gegen Drogenhandel- und konsum und aggressives Betteln
  • Einführung einer „SOS-App“ für Hinweise an die Ordnungsbehörden
  • Sinnvolles Beleuchtungskonzept zur Vermeidung von Angsträumen
  • Entschiedenes Eintreten im Kampf gegen Rechtsextremismus und Förderung von Präventionsprojekten
  • Mehr Abfallbehälter und Toiletten im Öffentlichen Raum
  • Verstärkte Ermittlungskapazitäten zur konsequenten Verfolgung von Umwelt- und Mülldelikten